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Eine Fördersekundarschule im Süden der DG

Mündliche Frage von Frau Kirsten Neycken-Bartholemy an Minister Franssen

Zur Fördersekundarschule im Süden der DG
Regierungskontrollsitzung des Ausschusses III vom 13.03.2025

In der ersten Regierungskontrolle bestätigten Sie, Herr Minister, dass eine Fördersekundarschule im Süden der DG in Planung sei. Auf die Problematik der langen Anfahrtswege der Eifler Schüler und der damit verbundenen Herausforderungen sprachen Sie von Übergangslösungen, die geschaffen werden sollen. Zudem sprachen Sie vom Dialog mit den Betroffenen.

Hierzu meine Fragen:

  • Was können Sie uns zum Stand der Dinge der Planung dieses Projekts sagen?
  • Fanden bereits Treffen mit Betroffenen statt?
  • Wurde in der Zwischenzeit eine Übergangslösung gefunden?

Einschalten! Kirstens Frage in der öffentlichen Sitzung von Ausschuss III

Antwort des Ministers:

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,
Sehr geehrte Frau Neycken-Bartholemy,

die Planungen für den Standort einer Fördersekundarschule im Süden der Gemeinschaft schreiten kontinuierlich voran. Es wird künftig eine Fördersekundarschule im Süden unserer Gemeinschaft geben.

Wie ich bereits im September erwähnt habe, hat ein erstes Treffen mit der zu diesem Zweck gegründeten Elternvereinigung stattgefunden.

Hinsichtlich einer Übergangslösung konnte ich bereits geeignete Räumlichkeiten ermitteln: Das zum Teil leerstehende Internat der Bischöflichen Schule bietet sich als idealer Standort an, um die Schülerinnen und Schüler aufzunehmen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen des ZFP habe ich mir ein Bild über die Möglichkeiten vor Ort gemacht und dabei einen positiven und vor allem konstruktiven Austausch mit Schul- und Internatsleitung geführt.

Derzeit sind wir dabei zu klären, wie viele Kinder diese Möglichkeit nutzen würden und ab wann dies realisierbar wäre. Das ZFP arbeitet hierzu an einem Umsetzungskonzept und ist dabei zu prüfen, welche Kinder diese Möglichkeit nutzen würden. Diese Überprüfung betrifft sowohl Schülerinnen und Schüler, die täglich mit dem Bus nach Eupen kommen als auch jene, die im ZFP-Internat beherbergt werden. Wichtig ist mir darauf hinzuweisen, dass ein Wechsel des Beschulungsstandorts von Eupen nach St. Vith dabei stets auf freiwilliger Basis erfolgen würde.

Die Ergebnisse dieser Analyse werden in das Umsetzungskonzept einfließen, das sich auch mit den zeitlichen Perspektiven und den spezifischen Förderprofilen der Schülerinnen und Schüler befasst. Denn: Ein Kind ist nicht wie das andere, daher sind die Bedarfe, Ausbildungsziele und räumlichen Notwendigkeiten entsprechend unterschiedlich.

Diese Fragen werden in Kürze geklärt sein und dann können konkrete Maßnahmen getroffen werden.

Ich werde in Kürze ein weiteres Treffen mit der Elternvereinigung anberaumen, um über die Sachstände zu informieren.

Die Frage der Inklusion geht allerdings weit über die Frage der Raumplanung hinaus. Inklusion muss globaler angedacht werden und alle Unterrichtseinrichtungen einbeziehen. Daher ist es notwendig, dass wir parallel zur reinen Raumfrage, gerade im Hinblick auf die Gesamtkonzeption des Fördersekundarstandorts Süd, Überlegungen verfolgen, wie Kinder mit Förderbedarf, gemäß dem in der DG erfolgreich praktizierten Campus-Konzept, in örtliche Regelschulen integriert werden können

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