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Zeit zu handeln!

Der 1. Mai ist für die SP Ostbelgien weit mehr als nur ein Feiertag: Er ist das Symbol für Solidarität, Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt – und die Erinnerung daran, dass dies die Grundpfeiler einer funktionierenden Gesellschaft sind. Doch was bedeuten diese Worte heute noch, in einer Welt, die sich oft anfühlt, als würde sie aus den Fugen geraten?

Vielerorts weltweit beobachten wir derzeit eine besorgniserregende Dynamik: einen spürbaren Rechtsruck. Dabei ist festzuhalten: Nicht jeder Wähler ist ein Anhänger extremer Ideologien. Viele sind Protestwähler, die aus Angst handeln. Denn Freiheit allein macht nicht satt, wenn die Miete unbezahlbar wird und am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig ist.

Lange Zeit galt das Versprechen, dass man sich durch eigene Arbeit ein gutes Leben aufbauen kann. Doch die Realität im Jahr 2026 sieht für viele anders aus: Die finanzielle Zukunft bahnt sich als Überlebenskampf an und eine unbezahlbare Miete ist für viele bereits jetzt die bittere Gegenwart. Auch hier bei uns in Ostbelgien wird Wohnraum zunehmend knapp und für viele Menschen unerschwinglich. Während die Kosten stetig steigen, können sich immer mehr Menschen immer weniger leisten. Und genau hier liegt die größte Gefahr: Wenn die Mitte der Gesellschaft das Vertrauen verliert, dass Fleiß und Arbeit noch für ein gutes Leben reichen, dann bröckelt das Fundament unserer Demokratie.

Demokratie ist kein Selbstläufer; sie ist zerbrechlich. Wenn der Einkauf und das Tanken unbezahlbar werden und Wohnraum zum Luxusgut wird, schwindet auch das Vertrauen in unser System. Das ist der eigentliche Nährboden für politische Extreme. Demokratie stirbt nicht nur durch Kreuze an der falschen Stelle am Wahltag, sondern durch die existenzielle Angst, sich das Leben schlicht nicht mehr leisten zu können. Wer sich täglich Sorgen um die Miete machen muss, hat keine Kraft mehr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Aus dieser berechtigten Sorge darf keine blinde Wut werden. Die Regierung muss endlich handeln: Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum und eine gezielte Entlastung, die dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird: im Herzstück unserer Gesellschaft, unseren Familien. Denn wer hier spart, spart an unser aller Zukunft!

Für die SP Ostbelgien
Linda Zwartbol
SP-Präsidentin

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